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kaltes Wasser
... wird oft unterschätzt, und doch ist es das beste Lösungsmittel auf unserem Planeten.
Wasser lößt mehr Chemikalien als alle andere Lösungsmittel, wie z.B. Reinigungsbenzin oder Alkohol.
Als Kinder lernen wir, unsere Hände mit warmem Wasser zu waschen.
Doch wenn man extrem schmutzige Hände hat, kann einem das zum Verhängnis werden: warmes
Wasser öffnet die Hautporen der Hände und die Schmutzpartikel setzen sich noch tiefer in
der Haut fest. Deshalb ist es wichtig, beim Händewaschen immer erst einmal mit kaltem Wasser
zu beginnen, um die Hautporen der Hände verschlossen zu halten, bzw. zu verschließen. Ein
beträchtlicher Teil des Schmutzes lässt sich allein mit kaltem Wasser abwaschen.
Der nächste Waschgang ist mit Seife - und immer noch mit kaltem Wasser. Die Seife lößt die
fettigen Bestandteile des Schmutzes und die Hände werden wieder um einiges sauberer; die
Hautoberfläche sollte jetzt frei von Schmutz sein. Beim dritten Waschgang muß der Schmutz
entfernt werden, der sich während der Arbeit in den Hautporen der Hände festgesetzt hat.
Erst hierzu wird warmes Wasser benötigt - und etwas Geduld, die Hautporen öffnen sich nämlich
nich innerhalb von 2 oder 3 Sekunden. Warmes bzw. heißes Wasser, Seife und eine Bürst oder
ein Bimsstein geben dem Schmutz den Rest.
Mit dieser Vorgehensweise werden in den allermeisten Fällen auch die schmutzigsten Hände
in kürzester Zeit sauber.
Shampoo
Kaum zu glauben, aber wahr. Shampoo vermag oft mehr, als normale Handseife,
besonders bei besonders fetthaltigem Schmutz an den Händen.
Wer es einmal erfolgreich ausprobiert,
dem wird klar, welch agressive Substanzen wir uns auf den Kopf kippen, um uns von fettig glänzendem
Haar zu befreien. Genau diese fettlösenden Substanzen können prima zum Händewaschen eingesetzt werden
und sind oft effektiver als teure Spezialhandseifen mit Peelingeffekt und was es sonst noch so alles
gibt.
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